Tiesto

Tiesto

Tijs Verwest – so der bürgerliche Name von Tiësto – wurde am 17. Januar 1969 im niederländischen Breda geboren. Er begann sich schon schon in jungen Jahren für das Deejayen zu interessieren und legte früh in lokalen Clubs auf. Seit Mitte der 90er Jahre kam auch das Produzieren hinzu, erste eigene Tracks wurden veröffentlicht. 1997 gründete er zusammen mit Arny Bink das inzwischen sehr renomierte Label Black Hole Recordings, mit angeschlossenen Sublabel wie In Trance We Trust, Magik Muzik (hier erschien ein großer Teil an Tiesto-Tracks) oder auch SongBird. 2000 schaffte er dann international seinen Durchbruch, als er den emotional epischen Track "Silence" von Delerium feat. Sarah McLachlan remixte. 2002 gewann er den Beliebtheitswettbewerb des britischen DJ Mags – ein Erfolg, den er in den darauffolgenden Jahren wiederholen konnte. 2003 füllte er mit Tiesto in Concert und einem 8h-Set gleich ein ganzes Stadion. Auf der Welle diesen Erfolges wurde ihm dann ein Jahr später die Ehre zuteil, die Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen zu bespielen. Es folgten in den kommenden Jahren noch weitere Großevents im Stile von Tiesto in Concert sowie Bookings in allen namenhaften Clubs dieser Welt. Seit 2007 betreibt er seine eigene wöchentliche Radio-Sendung Club Life, die auch als Podcast abonnierbar ist.

In der Zeit um 2008 / 2009 deutete sich immer mehr ein Stilwechsel in der Musik von Tiesto an, was sich sowohl in seinen Produktionen als auch in seinen DJ-Sets wiederspiegelte. Dazu kanm die Trennung von Black Hole Recordings (er verkaufte seine Anteile an Arny Bink) sowie die Gründung seines neuen Labels Musical Freedom, auf welchem dann 2009 auch das Album "Kaleidoscope" erschien.

Tiesto – Releases

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Besonders in der Anfangszeit seine Karriere arbeitete er mit verschiedenen namenhaften Co-Produzenten in Projekten zusammen. So zum Beispiel mit Benno de Goeij (der einen Hälfte von Rank 1) als Kamaya Painters, mit Armin van Buuren als Major League oder auch mit Ferry Corsten als Gouryella. Aber spätestens seit seinem Debut-Album "In my memory" aus dem Jahre 2001 mit Single-Auskopplungen wie "Urban train", "Flight 643", "Traffic" oder auch dem Titeltrack "In my memory" konzentrierte er sich auf den Namen Tiesto. Mit "Just be" erschien dann 2004 ein würdiges Nachfolge-Album, 2009 dann "Elements of life" sowie "Kaleidoscope" zwei weitere Jahre später.

Tiesto – Remixes

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Ohne Zweifel war der Tiesto-Remix zu "Silence" der Durchbruch in der Karriere von Tijs Verwest. Es folgten unzählige weitere Remixe – viele von ihnen haben heute Klassiker-Status inne. So z.b. der legendäre Remix zu Paul Oakenfold’s "Southern Sun". Ein Tiesto Remix zeichnete sich in der Vergangenheit vor allem durch melodiöse, energiegeladene Uplifting-Trance-Klänge aus. In den letzten Jahren sind seine Remixe aber deutlich geprägt von kommerziellem Elektro und House Sound.

Tiesto – Playlists

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Eine kleine Auswahl an Playlisten von Sets mit DJ Tiesto, u.a. Sensation, Radio1, Space, Impulz, Gatecrasher, Club Life, …

Tiesto – Flyer

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Eine Auswahl Flyer aus den Jahren 2003 bis 2009 von Veranstaltungen mit Tiesto, u.a. von den In Search of Sunrise-Touren.


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